Die Alpenkonvention ist ein internationales Rahmenübereinkommen der Alpenstaaten (darunter neben Österreich auch Italien, die Bundesrepublik Deutschland und die Schweiz), das den Schutz der Alpen aufgrund der unter diese Konvention fallenden Protokolle sicherstellt. Diese Konvention umfasst Protokolle betreffend Tourismus, Bergland, Bodenschutz, Verkehr, etc. und wird auf deren Basis auch national durchgeführt. Für das Wirtschaftsministerium ist insbesondere das Energie-, Tourismus- und Bodenschutzprotokoll von besonderem Interesse.
Die Abteilung C2/12 vertritt auch die Wirtschaftsinteressen des ho. Ressorts gegenüber dem Umweltministerium (insbesondere auch hinsichtlich der Aarhuskonvention). Dies ist ein internationales Übereinkommen mit dem Ziel, den Zugang zu Informationen, das Recht auf Öffentlichkeitsbeteiligung an Entscheidungen und den Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten zu regeln. Die am 25.6.1998 in der dänischen Stadt Aarhus angenommene Konvention wurde mittlerweile von 41 Staaten ratifiziert, darunter auch der Europäischen Gemeinschaft.
Die Abteilung C2/12 nimmt hiebei die Interessen der österreichischen Wirtschaft, insbesondere auch im Hinblick darauf wahr, dass durch die Aarhus-Konvention (bzw. durch deren Umsetzungsprotokolle) keine unangemessene Belastung der österreichische Verwaltung bzw. der Wirtschaft erfolgt.
Weiters vertritt die Abteilung C2/12 das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend auch im Österreichischen Rat für Nachhaltige Entwicklung sowie in der österrreichische Biodiversitätskommission. Diese Gremien dienen insbesondere der Umsetzung des CSD-Prozesses (Kommission für nachhaltige Entwicklung) sowie der Biodiversitätskommission in Österreich. Interessen des ho. Ressorts bzw. der österreichischen Wirtschaft werden seitens der Abt. C2/12 eingebracht.
Von besonderer Bedeutung ist auch die Vorbereitung des nächsten großen Umweltgipfels Rio+20. Hauptthemen dieser Konferenz werden insbesondere die Fragen "Green Economy" sowie "Institutional Reforms" sein. In deren Rahmen sollen auch neue Akzente für ein Update der internationalen Umweltpolitik seit 20 Jahren sowie insbesondere auch für den Prozess der Kommission für nachhaltige Entwicklung (CSD) gesetzt werden.