Servicedrehscheibe für die Umweltindustrie
Neben den klassischen Koordinationsaufgaben erfüllt das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend bedeutsame Service-Funktionen für die österreichische Umweltindustrie, wobei im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten insbesondere PR- und Marketingaktivitäten das Leistungsspektrum abrunden. Angewandte Umwelttechnik bedeutet ökonomisches Handeln mit ökologischer Verantwortung. Dies ist das Leitmotiv des BMWFJ.
Das Serviceangebot für Wirtschaft und Gesellschaft umfasst:
- Forcierung des Einsatzes von Umwelttechnologien und Umweltmanagementsystemen
- Abbau von Informationsdefiziten in Gewerbe, Industrie und in der Consultingbranche
- Daten und Fakten zum Wachstumsmarkt Umwelttechnologien
- Realisierung von Partizipationsmöglichkeiten österreichischer Unternehmen im Rahmen internationaler Umweltprogramme
- Fallstudien zu Fragen von Umwelt und Technik
- Beratungsgespräche mit Unternehmen in Bezug auf Wirtschaft und Umwelt
- Anlaufstelle im Wirtschaftsministerium für Anfragen zur betrieblichen Umweltförderung im In- und Ausland
- Eine der Anlaufstellen im BMWFJ für Anfragen zum Themenkreis "Integriertes Umwelt-, Sicherheits- und Gesundheitsmanagement"
Umwelttechnik im Internet
Bereits 1997 wurde im Rahmen eines gemeinsamen Projektes mit dem Umweltressort die Bewerbung österreichische Produkte, Verfahren und Systemlösungen der Umwelttechnikbranche über das Internet in die Wege geleitet.
Auf Initiative des Lebens- und Wirtschaftsministeriums wurde nunmehr die Internetplattform www.ecolinx.at speziell für die Umwelt- und Energietechnologie konzipiert. Mit dem Konzept "3 clicks to your green business" soll eine besonders nutzerfreundliche Darstellung der Kompetenzen und ein einfacher Zugang zu den Angeboten der Unternehmen auf diesem „One-Stop-Infopoint“ für Interessenten ermöglicht werden. Exportbestrebungen der Betriebe sollen unterstützt und eine Sicherung und nachhaltig positive Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Österreich erreicht werden.
Die Printversion der Homepage-Inhalte ist als Katalog bei Frau Katharina Neuburger, Tel: +43-732-79810-5182, E-Mail: katharina.neuburger@clusterland.at ab Dezember 2009 erhältlich.
Fakten und Daten zur Umwelttechnikindustrie
Das BMWFJ ist bestrebt österreichische Umwelttechnikfirmen auf zusätzliche Marktchancen hinzuweisen, damit diese weitere Exportmöglichkeiten rechtzeitig erkennen und nützen können. Das Angebot an Umwelttechnologien in Österreich wird unter Beteiligung des BMWFJ bereits seit dem Jahre 1993 erhoben.
2009 wurde vom WIFO eine Studie "Analyse der österreichischen Umwelttechnikindustrie mit dem Schwerpunktthema Innovation" fertig gestellt. Diese Machbarkeitsstudie wurde vom Auftraggebergremium (BMWFJ, BMLFUW, BMVIT und WKÖ) begleitet, wobei die wichtigsten Ergebnisse dieser Erhebung bei einer gemeinsamen Veranstaltung BMWFJ, BMLFUW, BMVIT und WKÖ der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.
Außenwirtschaftsleitbild und Zusammenarbeit BMWFJ- ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik)
Zur Bewerbung der österreichischen Umwelttechnikexporte sowie im Hinblick auf die generelle außenwirtschaftliche Relevanz ist im Außenwirtschaftleitbild, an dessen Weiterentwicklung die Abteilung C2/12 intensiv mitarbeitet, die Definition prioritärer Zielländer bzw. Zielregionen vorgesehen. Schwerpunktregionen sind demnach für die nächsten Jahre Südosteuropa und Westbalkan (ohne EU) einschließlich Weißrussland, Moldawien und Ukraine, Kaukasus und Zentralasien, Nordafrika (Maghreb-Staaten), Südostasien (Mekong-Raum) sowie Südamerika ausgewählt worden. Als eine der wichtigsten Schwerpunktbranchen sind im Außenwirtschaftsleitbild nachhaltige Energie- und Umwelttechnologien mit Fokus auf erneuerbare Energie und Energieeffizienz auch für die nächsten Jahre bestätigt worden. In diesem Zusammenhang sind auch die gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) regelmäßig stattfindenden Gesprächsrunden "Export österreichischer Umwelt- und Energietechnologien" von besonderer Bedeutung. Diese Gesprächsrunden tragen auch bei, die Wünsche der heimischen Unternehmen im Hinblick auf die staatlichen Aktivitäten entsprechend auszurichten (siehe auch Link zur ÖGUT-Gesprächsrunde „Export österreichischer Umwelttechnologie - Schwerpunkt Ukraine und andere GUS-Staaten“).
Diesen Wünschen der österreichischen Unternehmen wird auch im Rahmen von direkten Kontakten mit österreichischen Umwelttechnologieunternehmen sowie auch im Rahmen der Forcierung der Umwelttechnologieexporte hinsichtlich der bilateralen Arbeitsgruppen für wirtschaftliche Zusammenarbeit Rechnung getragen.
Betriebliche Umweltförderung im Inland - Verbindung zur Kommunalkredit Public Consulting GmbH
Ziel der betrieblichen Umweltförderung im Inland ist der Schutz der Umwelt durch Vermeidung oder Verringerung von Belastungen in Form von Luftverunreinigungen, klimarelevanten Gasen, Lärm und Abfällen. Gefördert werden Investitionsmaßnahmen von Unternehmen v.a. in den Bereichen Einsatz erneuerbarer Energieträger, effizienter Energieeinsatz und betriebliche Mobilitätsmaßnahmen aber auch Projekte, die zu einer Verringerung von gefährlichen Abfällen, Luftemissionen oder betrieblichem Lärm beitragen. In diesem Sinne stellt die Umweltförderung des Bundes ein wesentliches Element der Wirtschafts- und Umweltpolitik der Bundesregierung dar.
Die Abteilung C2/12 steht für diesbezügliche Informationen über die Projektvorbereitung bzw. Projektdurchführung interessierten Unternehmen als Ansprechstelle zur Verfügung.