Die Internationalisierungsoffensive (IO) unterstützt österreichische Exporteure und Investoren, auch unter schwierigen internationalen Wettbewerbsbedingungen erfolgreich zu sein. Sie läuft seit 2003 und ist im Regierungsprogramm festgeschrieben Für die Periode 2011/2012 waren dafür 39 Millionen Euro vorgesehen, eine Fortsetzung ist in Ausarbeitung.
Die Besonderheit der IO ist der umfassende, auf Strukturverbesserungen abzielende Charakter. Sie beschränkt sich nicht darauf, bestehende Märkte zu sichern und neue zu öffnen, sondern bemüht sich, aufbauend auf einer Stärken-/Schwächenanalyse des österreichischen externen Sektors, nachhaltige Fundamente einer dynamischen, global orientierten und wissensbasierten Außenwirtschaftsstruktur zu schaffen. Die IO adressiert die "klassischen" Problemfelder der österreichischen Außenwirtschaft wie deren Europalastigkeit und die relativ geringere Technologie- oder Wissensintensität der Waren- und Dienstleistungsexporte.
Evaluierungsstudien des WIFO und der Wirtschaftsuniversität Wien bestätigen den hohen Zielerreichungsgrad:
- Verbreiterung der Exportbasis: Die Zahl der Neuexporteure hat sogar im Krisenjahr 2009 weiter zugenommen.
- Diversifizierung der Exportstruktur: Erfreuliche Ergebnisse gab es zuletzt einerseits in Wachstumsmärkten wie der Türkei und den BRICS-Ländern (Brasilien, Russische Föderation, Indien, China, Südafrika) und andererseits bei wissens- und innovationsintensiven Dienstleistungen und - ausgehend von einem niedrigen Niveau - im Bildungsexport.
Auch für die aktuelle Fortsetzung (IO III) wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket ausgearbeitet. Das 2008 - im Rahmen der IO - erarbeitete neue österreichische Außenwirtschaftsleitbild lieferte wichtige Inputs. Regionale Schwerpunkte sind vor allem die wachstumsstarken Überseemärkte, sektorale unter anderem der Dienstleistungs- und Bildungsexport, die Technologievernetzung sowie die Forschungs- und Innovationsförderung.
Wichtigster Umsetzungspartner ist die Außenwirtschaftsorganisation der WKO mit dem Programm "go international". Andere wichtige Programme sind: