Berufsausbildung

Weiterentwicklung der Lehrlingsausbildung 

Die österreichische Lehrlingsausbildung geht in ihren Grundzügen auf das 19. Jahrhundert zurück und hat sich seither - auch dank vieler Modernisierungen - als zukunftsfähige Ausbildungsform bewährt. Neben den Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen für die einzelnen Lehrberufe werden verschiedene Elemente des Ausbildungssystems laufend weiterentwickelt. Bisherige Beispiele dafür sind "Lehre und Matura", die "Integrative Berufsausbildung", Ausbildungsverbünde oder Austauschprogramme für Lehrlinge.

Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend hat dazu einen Diskussions- und Arbeitsprozess gestartet, der mit einer Enquete am 11. November 2010 begonnen hat und bis zum Frühjahr 2012 abgeschlossen sein soll.

Fachtagung am 23. Mai 2011

Die demographische Entwicklung (Rückgang der Zahl der 15jährigen) in den kommenden Jahren wird Qualtätssicherung und Qualitätsmanagement in der Lehrlingsausbildung noch stärker als bisher in den Vordergrund stellen.

Das BMWFJ hat daher zu diesem wichtigen Thema eine Fachtagung veranstaltet, bei dem die Sozialpartnerorganisationen ihre Konzepte und das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) sowie das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) erste Arbeitsergebnisse präsentierten.

Qualitätskonzepte der Sozialpartner:

Vorstellung bisheriger Arbeitsergebnisse:

Enquete vom 11. November 2010 

Gemeinsam mit Sozialpartnern, Vertretern anderer Ministerien sowie Ausbildungsverantwortlichen in Unternehmen wurde insbesondere zu den Themen "Qualität in der Lehrlingsausbildung" sowie "Eingangsqualifikationen und Übergänge/Durchlässigkeit der Ausbildung in der Sekundarstufe II" diskutiert.

Hier finden Sie die Dokumentation der Impulsreferate und der Workshops:

 

Letzte Änderung am: 25.05.2011 10:14