Energie & Bergbau

Die Rohstoffinitiative der Europäischen Kommission (Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat, COM(2008) 699) 

Mit der Mitteilung „Rohstoffinitiative — Sicherung der Versorgung Europas mit den für Wachstum  und Beschäftigung notwendigen Gütern“ hat die Europäische Kommission ein deutliches Signal zu einer aktiven Rohstoffsicherung geleistet. Aufbauend auf die Ergebnisse einer umfassenden Analyse der Ursachen der weltweiten Rohstoffkrise wird eine integrative Strategie zur Lösung der Probleme beschrieben. Die neue Rohstoffstrategie der Europäischen Union fußt auf drei Säulen:

  1. Die EU muss auf dem Weltmarkt Rohstoffe zu den gleichen Bedingungen beziehen können wie ihre Konkurrenten.
  2. In der EU müssen die Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass eine dauerhafte Versorgung mit Rohstoffen aus europäischen Quellen begünstigt wird. Dabei wird auch auf den Österreichischen Rohstoffplan als "best practice" Beispiel für eine aktive Rohstoffsicherungspolitik verwiesen.
  3. Die Ressourceneffizienz muss allgemein erhöht werden, und es muss mehr recycelt werden, um den Rohstoffverbrauch der EU zu senken und ihre Importabhängigkeit zu mindern.

Die Kommission hat zur Umsetzung dieser Europäischen Rohstoffinitiative je eine Arbeitsgruppe "best practices" und "critical minerals" eingerichtet und wird dem Rat in zwei Jahren über die Ergebnisse und die Umsetzung dieser Rohstoffinitiative berichten.

 

 

Kontakt

Abteilung Roh- u. Grundstoffpolitik: POST@IV7.bmwfj.gv.at

Letzte Änderung am: 28.04.2011 09:42