Die Diskrepanz zwischen wirtschaftlichem Wachstum und angestrebt sinkenden Treibhausgasemissionen kann nur durch den intensiven Einsatz innovativer Technologie beseitigt werden. Sowohl zur Steigerung der Energieeffizienz als auch für die Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien sind neue Wege zu gehen.
In Österreich wurde insbesondere der Klima- und Energiefonds eingerichtet, um einschlägige FTD-Projekte zu finanzieren, und zwar als Teil einer kohärenten Gesamtstrategie von der Technologieentwicklung bis hin zur Verbreitung. Nur exemplarisch stehen folgende Bereiche für besonders innovative Entwicklungen in Österreich:
Aber auch an den fossilen Energien, wo der internationale Trend in Richtung CO2-Abscheidung und Verpressung (Carbon Capture and Sequestration) geht, ist Österreich jedenfalls als Technologiezulieferer interessiert.
Um auf dem Weltmarkt für Energietechnologien bestehen zu können, versucht Europa seine Aktivitäten zu bündeln. Das Rahmenwerk soll der so genannte SET-Plan liefern. Vorrangige Instrumente sind die Industrieinitiativen und die European Energy Research Alliance. Auch der Energieteil des siebenten Rahmenprogramms für FTD und das Intelligent Energy for Europe Programme werden an den Zielsetzungen des SET-Plans orientiert.
Strikt abgelehnt werden von Österreich im Zusammenhang mit dem SET-Plan die Finanzierung von Maßnahmen zur Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken sowie eine Finanzierung der Entwicklung einer neuen Reaktorgeneration aus Gemeinschaftsmitteln.