Energie & Bergbau

Neuer Sanierungsscheck für Private und Betriebe 

Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner hat gemeinsam mit Umweltminister Niki Berlakovich auch für 2012 eine neue Förderoffensive für die thermische Sanierung von Gebäuden vorgestellt. "Jeder in die Sanierung investierte Euro ist gut angelegt und schafft notwendiges Wachstum. Bei der Aktion 2011 wurden allein im privaten Wohnbau rund 17.500 Häuser und Wohnungen saniert und Investitionen von etwa 690 Mio. Euro getätigt", betont Mitterlehner. Trotz notwendiger Budgeteinsparungen in anderen Bereichen stehen auch heuer wie 2011 wieder 100 Millionen Euro zur Verfügung, davon 70 Millionen Euro für den privaten Wohnbau und 30 Millionen Euro für Betriebsgebäude.

Private können ab dem 20. Februar bei den Banken und den vier heimischen Bausparkassen um Zuschüsse ansuchen, wobei das zu sanierende Gebäude mindestens 20 Jahre alt sein sowie - außer bei denkmalgeschützten Gebäuden - ein aktueller Energieausweis vorliegen muss. Entsprechende Förderanträge werden schon ab 1. Februar ausgegeben und stehen auf der Homepage http://www.sanierung2012.at/ zum Download bereit. Umfassende thermische Sanierungen können wie 2011 mit einem Zuschuss von bis zu 5.000 Euro unterstützt werden. Dazu kommen noch mögliche Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro für die Umstellung auf umweltfreundliche Heizsysteme. Insgesamt sind so Auszahlungen von bis zu 6.500 Euro möglich, bei denkmalgeschützten Gebäuden sogar bis zu 9000 €. Teilsanierungen werden 2012 erleichtert und mit bis zu 3.000 Euro gefördert, wenn der Heizwärmebedarf um mindestens 30 Prozent verringert wird. Neu sind auch Sonderregelungen für Eigentümer und Mieter im mehrgeschossigen Wohnbau, für denkmalgeschützte Gebäude sowie bei Verwendung ökologischer Dämmstoffe.

Unternehmen können Förderungen gleichfalls ab dem 20. Februar online bei der KPC beantragen. Hier orientiert sich die Förderhöhe an der erzielten Sanierungsqualität sowie dem entsprechend sinkenden Heizwärme- und Kühlbedarf.

Kontakt

Abteilung "Wohnungs- und Siedlungspolitik": post@c17.bmwfj.gv.at

Letzte Änderung am: 27.01.2012 12:03