Das Wirtschaftsjahr 2009 war geprägt von den Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise. Auch die österreichische Wirtschaft schrumpfte im Jahresdurchschnitt um 3,6 Prozent (BIP im Vergleich zum Vorjahr). Der Produktionswert des Bergbaus mit 0,94 Mrd. € und in weiterer Folge der Anteil des Bergbaus am BIP mit einem Wert von 0,37 Prozent waren gegenüber dem Vorjahr rückläufig.
Wenngleich die österreichische Wirtschaftspolitik umfangreiche Maßnahmen zur Stabilisierung der Konjunktur setzte, schrumpfte die österreichische Wirtschaft im ersten Quartal um 2,2 Prozent gegenüber der Vorperiode bzw. um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch im zweiten Quartal nahm die Wirtschaftsleistung ab, jedoch verlangsamte sich die Abwärtstendenz saisonbereinigt. Ab der Jahresmitte war im Vorquartalsvergleich wieder ein Wachstum zu beobachten, im vierten Quartal setzte sich die Erholung etwas abgeschwächt fort (+0,4 Prozent gegenüber der Vorperiode, drittes Quartal +0,5 Prozent). Die Produktion lag jedoch nach wie vor erheblich unter dem Vorjahresniveau.
Eine der Grundlagen für eine zukunftsorientierte Rohstoffpolitik ist die statistische Erfassung und Darstellung der Leistungsfähigkeit der rohstoffgewinnenden und –verarbeitenden Industrie.
Die Veröffentlichung „Österreichisches Montanhandbuch 2010" stellt neben den nationalen und internationalen Entwicklungen des Bergbaues die Rechtsgrundlagen des österreichischen Bergbaus, Behörden und das Normenwesen dar. In einem separaten Adressenteil werden bergbaurelevante Informationen zu Bergbauunternehmen, Behörden, Organisationen, Vereinen bis hin zu Sachverständigen zusammengefasst.
Das Österreichische Montanhandbuch als jährlich erscheinende und als Service des BMWFJ kostenfrei beziehbare Publikation wird in gedruckter Form sowie als CD-ROM aufgelegt. Zudem kann das MHB als pdf-file von der homepage des BMWFJ herunter geladen werden.
Tabelle: Förderung mineralischer Rohstoffe 2007 - 2010