Familie

Internationale Veranstaltungen vergangener Jahre 

KonferenzbandExpertenkonferenz "Demographische Herausforderungen – Familie braucht Partnerschaft"

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine wichtige Frage für Frauen und Männer. Sowohl auf EU-Ebene als auch auf nationaler Ebene wurde in diesem Bereich bereits einiges unternommen.

Die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung, die veränderten Familienstrukturen und das Verhältnis der Generationen zueinander haben unmittelbare Auswirkungen auf die Sozialschutz- und Gesundheitssysteme, die Arbeitsmärkte und das Wirtschaftswachstum. Die europäische Politik, vor allem auch die Familienpolitik, steht also insgesamt vor zahlreichen Herausforderungen.

Die zu erwartenden Veränderungen erfordern zukunftsweisende Konzepte und machen aktives Handeln auf nationaler und europäischer Ebene notwendig.

Ein wichtiger Beitrag hierzu war die Expertenkonferenz "Demographische Herausforderungen – Familie braucht Partnerschaft", die im Rahmen des österreichischen EU-Ratsvorsitzes von 2. bis 4. Feber 2006 in Wien stattgefunden hat.

Im Rahmen der Konferenz wurden die demographischen Herausforderungen in Europa von Minister und Ministerinnen, Staatssekretärinnen und Staatssekretären, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Vertreterinnen und Vertretern von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen sowie von Nichtregierungsorganisationen aus 33 Ländern beraten und konkrete Maßnahmen diskutiert.

Der Tagungsband enthält alle Beiträge und steht als Download sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache zur Verfügung.

 

Plakat EU-ProjektEU-Projekt mit dem Titel "Vereinbarkeitsmaßnahmen von Familie und Beruf anhand des Modellprojekts einer nationalen Koordinierungsstelle"

In den Jahren 2002/2003 hatte das damalige Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz, Abteilung V/3, die Projektleitung für das von der Europäischen Kommission finanziell geförderte EU-Projekt mit dem Titel "Vereinbarkeitsmaßnahmen von Familie und Beruf anhand des Modellprojekts einer nationalen Koordinierungsstelle" übernommen.

Projektpartnerländer waren Deutschland, Frankreich und Italien sowie aus den damaligen EU-Bewerberländern Ost- und Mitteleuropas Ungarn ohne Finanzbeteiligung.

Ziel des EU-Projekts war es, anhand eines Modells einer nationalen Koordinierungsstelle einen transnationalen Dialog darüber zu initiieren, ob und wie Vereinbarkeitsmaßnahmen durch nationale Koordinierung gebündelt verbessert werden können. Die Analyse erfolgreicher Modelle sollte Synergien zwischen nationalen Gleichstellungspolitiken schaffen und einen Mehrwert auf EU-Ebene herstellen.