Ziel der europäischen Forschungsinitiative EUREKA ist die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt.
EUREKA ist kein Förderinstrument, sondern unterstützt nationale Projektteilnehmer/-innen
- bei der Förderantragsstellung,
- der europaweiten Partnersuche,
- bei der Identifikation eines geeigneten nationalen Förderinstruments sowie
- während des Projektablaufs bis hin zum Abschluss.
Die Förderung - aus nationalen Mitteln - ist gesondert von jedem Partner im jeweiligen Land zu beantragen.
Voraussetzungen für ein EUREKA-Projekt sind:
- Internationalität (mind. zwei EUREKA Mitglieder, davon mind. ein Unternehmen),
- Hoher Innovationsgrad,
- Marktorientierung,
- Wirtschaftlichkeit,
- Zivilzweck,
- Umweltfreundlichkeit,
- Realisierbarkeit
Merkmal eines EUREKA-Projektes:
- "bottom-up"-Charakter (keine thematischen Vorgaben)
Projektteilnehmer/-innen entscheiden selbst über Projektinhalt, -umfang und Projektdauer und können den Antrag jederzeit einreichen. Vor allem den Bedürfnissen von Klein- und Mittelunternehmen (KMU) kommen der bottom-up-orientierte Ansatz und die Marktorientierung der Projekte entgegen.
Zahlen und Fakten:
1985 gegründet, umfasst EUREKA derzeit 38 Mitgliedstaaten und die EU.
Österreich ist durch das BMWFJ in der "EUREKA-High Level Group" und in den "Directors Committees" der IKT-Cluster CATRENE und ITEA 2 vertreten.
Aktuelle Beteiligung von Österreich an EUREKA Projekten:
- 47 traditionelle EUREKA Projekte mit ca. 26,5 Mio. € Projektvolumen
- 21 EUREKA-Cluster Projekte mit ca. 50 Mio. € Projektvolumen - mit jährlichen Aufrufen ("Calls for Proposals")
Ausgehend von der europäischen Forschungsinitiative EUREKA ist das Förderprogramm Eurostars - eine Maßnahme nach Art. 169 EG-Vertrag speziell für forschungsintensive KMU - entstanden.
Für weitere Informationen zu EUREKA und Unterstützung bei der Antragstellung steht der Nationale Projektkoordinator vom Österreichischen EUREKA Büro zur Verfügung.