Forschung & Innovation

Eurostars 

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Das Förderprogramm Eurostars zur Stärkung der Innovationskompetenz und Wettbewerbsfähigkeit von forschungsintensiven Klein- und Mittelunternehmen (KMU)

 

Eurostars ist ein gemeinsames Förderprogramm der europäischen Forschungsinitiative EUREKA und der Europäische Kommission. Die Maßnahme nach Artikel 169 EG-Vertrag wurde im Frühjahr 2008 beschlossen und endet im Jahr 2013. 

Es richtet sich an Klein- und Mittelunternehmen (KMU),

  • in denen mind. zehn Prozent des Personals in Forschung und Entwicklung (F&E) arbeiten bzw. zehn Prozent des Umsatzes in F&E investiert werden, und
  • die mit Partnern in anderen Mitgliedsländern gemeinsam Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen wollen.

Den Prinzipien von EUREKA entsprechend gibt es für Projekteinreichungen keine thematischen Vorgaben ("bottom-up" Charakter).

Jährlich werden ein bis zwei Einreichfristen (Cut-Off-Dates) festgelegt, wobei die bis dahin eingereichten Anträge gesammelt dem internationalen Begutachtungsverfahren zugeführt werden.

Nächste Einreichfrist für Projektanträge →  30.9.2010 "Eurostars - 5. Cut-off Date"

Zahlen und Fakten:

Die derzeit 31 teilnehmenden europäische Mitgliedstaaten haben sich bis 2013 verpflichtet, mindestens 300 Mio. € an Fördermittel bereitzustellen.

Durch die Europäische Kommission werden die nationalen Mittel um max. 100 Mio. € (max. 25 Prozent) aus Mitteln des 7. Forschungsrahmenprogramms aufgestockt.

Derzeit werden 22 Projekte, an denen Österreich beteiligt ist, gefördert. Das Fördervolumen beträgt ca. 7 Mio. €.

Österreich ist durch das BMWFJ - das auch die nationalen Fördermittel für Eurostars bereitstellt - in der "EUROSTARS High Level Group" vertreten.

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) steht für weitere Informationen, Unterstützung bei der Antragstellung sowie Organisation und Auszahlung der Fördermittel zur Verfügung.

Kontakt

Otto Peperna : post@c112.bmwfj.gv.at

Letzte Änderung am: 06.04.2010 11:18