Forschung & Innovation

"Josef Ressel Zentren" - Forschungslabors an Fachhochschulen für die Wirtschaft 

-Josef Ressel Zentren sollen forschungserprobte Fachhochschulen über stabile und langfristige F&E-Kooperationen als regionale F&E-Partner für die Wirtschaft stärken. Der Kompetenzaufbau in der angewandten Forschung soll gleichzeitig auch die Qualität der FH-Ausbildung verbessern (Nachwuchsförderung, attraktive Forschungsarbeitsplätze für die Region).

-In einem Josef Ressel Zentrum erhalten die beteiligten Wirtschaftspartner direkten Zugang zu den F&E-Ressourcen der Fachhochschule und können so ihre Produkte und Prozesse innovieren.

Nach einer positiven Evaluierung wurden alle drei laufenden Josef Ressel Zentren der Pilotaktion auf die Gesamtlaufzeit von fünf Jahren verlängert. Mit Jahresbeginn 2012 startet nun auch die empfohlene Neuauflage des Josef Ressel Zentren Programms. 

Die neuen Josef Ressel Zentren werden von der Christian Doppler Forschungsgesellschaft im Rahmen eines eigenständigen Programms betreut. Ausrichtung und Abwicklung der neuen Josef Ressel Zentren orientieren sich in wesentlichen Punkten am bewährten CDG-Modell.  Wie bei den CD-Labors werden nach einem kompetitiven Auswahlverfahren zeitlich befristete Zentren an Fachhochschulen gefördert, die intensiv in Forschungsfragen mit Unternehmen kooperieren und konkrete Lösungen für technische Probleme in der Wirtschaft erarbeiten. Die Laufzeit ist mit fünf Jahren etwas kürzer als bei CD-Labors und der Fokus liegt auf angewandter Forschung auf hohem Niveau, nicht auf Grundlagenforschung. Das Fördervolumen pro Zentrum ist im Verhältnis zu den CD-Labors kleiner dimensioniert. Weiters sind auch keine In-kind Leistungen von Unternehmenspartnern vorgesehen, d.h. eine Beteiligung ist nur in Form von Geldleistungen möglich.

Für die neuen Josef Ressel Zentren gibt es statt zeitlich fixierter Calls nun die Möglichkeit zur laufenden Antragstellung. Die erste Beschlussfassung des CDG-Kuratoriums zur Einrichtung neuer Josef Ressel Zentren ist für die Kuratoriumssitzung im Juni 2012 vorgesehen. Damit Anträge hier mitberücksichtigt werden können, müssen diese bis spätestens 2. März 2012 in der Christian Doppler Forschungsgesellschaft einlangen.