Mit der Ausschreibung sollen Unternehmen im systematischen Aufbau und der Höherqualifizierung des vorhandenen Forschungs- und Innovationspersonals unterstützt sowie bisher nicht adressierte wirtschaftsnahe Themen im Qualifizierungsangebot nachhaltig etabliert werden. Damit erhofft sich das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, zu einer stärkeren Verankerung unternehmensrelevanter Lehr- und Forschungsschwerpunkte an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen sowie zur Erhöhung der vielfach bemängelten sektoralen Mobilität beizutragen.
Bei Innovationslehrveranstaltungen handelt es sich um längerfristige, zeitlich begrenzte Qualifizierungsnetzwerke in neuralgischen und derzeit unterbesetzten FTEI-Themenfeldern. Die Laufzeit der Projekte muss zwischen zwei und vier Jahren betragen. Das Angebot soll die FTEI-Kompetenz der teilnehmenden Mitarbeitenden erhöhen und muss in Kooperation zwischen mindestens drei Unternehmen und mindestens einer Universität oder Fachhochschule aufgesetzt werden. Die Themensetzung folgt dem Qualifizierungsbedarf des Unternehmensnetzwerkes und fokussiert auf Themenfelder in denen systematische qualitative und quantitative Defizite im Qualifizierungsangebot vorliegen.
Bei der Lehrgangsorganisation werden ein modularer Aufbau und ein enges Zusammenspiel von Theorie und Praxis erwartet, da dieses ein Fundament für eine erfolgreiche modulare Qualifizierung bildet. Ebenso sollen für die Zielgruppe ansprechende und effektive Lernbedingungen geschaffen werden.
Es dürfen keine bereits am Markt oder im Unternehmen bestehenden Qualifizierungsmaßnahmen dupliziert werden.
Weitere Informationen sowie die für Antragstellung notwendigen Unterlagen finden Sie hier.