Jugend

Förderschwerpunkte 

Förderschwerpunkte 2012 bis 2014

Für die Jahre 2012 bis 2014 wurden gemäß § 2 Abs 2 der "Richtlinien zur Förderung der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit" folgende Förderschwerpunkte gesetzt:

  1. Berufsorientierung
  2. Friedliches Zusammenleben; Gewaltprävention; Integration
  3. Partizipation und unterschiedliche neue Beteiligungsformen

Projekte zu den Schwerpunktthemen werden prioritär gefördert. Die Angebote müssen so angelegt sein, dass sie partizipativ und geschlechtergerecht ausgerichtet sind sowie diskriminierte und benachteiligte Bevölkerungsgruppen mit einbeziehen.

Zu den Förderschwerpunkten im Einzelnen.

Berufsorientierung

Dabei soll der Bereich der MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) hervorgehoben werden. So genannte MINT-Fachkräfte  sind auf dem Arbeitsmarkt zunehmend rar und der Bedarf wird in den nächsten Jahren noch steigen. Sowohl der demografische Wandel als auch technische Fortschritte werden den Wettbewerb um diese Fachkräfte weiter verschärfen. Dies bedeutet eine berufliche Chance für Jugendliche.

Friedliches Zusammenleben; Gewaltprävention; Integration

Dieser Schwerpunkt bestehend aus drei unterschiedlichen Ziel-Ansätzen ermöglicht  Projektentwicklungen, die zu einem konstruktiven Dialog mit Jugendlichen aus anderen Kulturen und mit unterschiedlichen familiären Werthaltungen führen sollen. Gerade der Bereich der Gewaltprävention bietet die Möglichkeit sich mit den Ursachen von Gewalt auseinanderzusetzen und präventive Maßnahmen mit Jugendlichen zu entwickeln. In der Bearbeitung dieses Themenschwerpunktes kann auch auf nur einen der drei Zielansätze Bezug genommen werden.

Partizipation und unterschiedliche neue Beteiligungsformen

Dieser Schwerpunkt soll die Bedeutung der Einbindung Jugendlicher in Entscheidungsprozesse besonders hervorheben. Bei der Entwicklung von Projekten wären die Vorstellungen der Jugendlichen zu berücksichtigen, inwieweit und in welcher Art sie aktiv an der Gestaltung der gesellschaftlichen Entwicklung teilhaben möchten. Dabei sind die Möglichkeiten des Internet, wie z.B. soziale Online-Netzwerke, verstärkt zu nützen. Dieser Schwerpunkt bietet eine Chance die Beteiligung junger Menschen in den Jugendorganisationen selbst zu forcieren.

 

Letzte Änderung am: 16.11.2011 14:02