Einreichmodalitäten:
Einreichungen für den Staatspreis für Public Relations sind in folgenden, heuer erstmals neu definierten fünf Kategorien möglich gewesen:
- Corporate PR
- Interne PR
- Online & Social Media PR
- Produkt- & Service PR
- PR-Spezialdisziplinen
Beurteilungskriterien:
Die Einreichungen werden von der Jury in ihrer Gesamtheit beurteilt, wobei nachstehende Kriterien zur Anwendung kommen:
- Entsprechen Konzept und Projekt den internationalen PR-Richtlinien, insbesondere dem Ehrenkodex des PRVA?
- Wenn man von vier Modellen der PR ausgeht - Publicity, Public Information, Two Way Asymmetric und Two Way Symmetric: Gibt es Bemühungen um eine Entwicklung in Richtung des höchsten Modells, nämlich des Two Way Symmetric? Wird der Dialog angestrebt?
- Liegt dem Projekt eine eigene Idee zugrunde oder erschöpft sich die Arbeit im Imitieren erfolgreicher Einfälle anderer?
- Ist die Arbeit/das Projekt Teil eines langfristigen Konzeptes?
- Ist die Einheit von Grundhaltung des PR-Trägers und eingereichtem Projekt gewahrt?
- Wie passt die Einreichung zum Image des PR-Trägers und zu seinen PR-Zielen?
- Folgen Aufbau und Abfolge des Durchführungskonzeptes bzw. der gesetzten Maßnahmen im inneren Zusammenhang einer Struktur?
- Werden PR- und Kommunikationsproblem ausreichend definiert?
- Ist erkennbar, warum eine Zielgruppe als eine solche ausgewählt worden ist oder begnügt man sich mit konventionellen Klischeebildern?
- Sind die PR-Ziele vom Prinzip her messbar formuliert?
- Stehen die gesetzten Maßnahmen hinsichtlich ihres materiellen und immateriellen Aufwandes in einer vertretbaren Relation zum angestrebten Ziel?
- Wurde das angestrebte Ziel erreicht und wird die Zielerreichung durch konkrete Meßmethoden untermauert. bzw. wird eine Wertschöpfung durch diese PR Maßnahme nachgewiesen?