Wirtschaftspolitik

OECD 

OECD-Wirtschaftsausblick

Der OECD-Wirtschaftsausblick (Economic Outlook) mit seinen kurz- und mittelfristigen Wirtschaftsprognosen für die Mitgliedsstaaten sowie ausgewählte Nichtmitgliedsstaaten erscheint halbjährlich (Mai/Juni und im November/Dezember). Darin wird die Konjunkturentwicklung sowie makroökonomische Kerndaten für den jeweiligen Projektionszeitraum analysiert. Die jüngste OECD-Prognose (Nr. 90) wurde am 28.November 2012 veröffentlicht.

OECD Prognose November 2011 (deutsch/englisch).

Pressemitteilung (deutsch)

Nächste Veröffentlichungen: Zwischenprognose am 17. März 2012 und Gesamtprognose am 22. Mai 2012 im Rahmen des OECD-Ministerrates.

OECD-Länderberichte

Die OECD- Länderberichte sind neben der OECD-Wirtschaftsprognose und der OECD-Wachstumsstrategie (Going-for-Growth), die zentralen Publikationen im Bereich der Wirtschafts- und Wachstumspolitik auf OECD-Ebene. Zur Erstellung der einzelnen Länderberichte, findet alle 18-24 Monate eine OECD-Länderprüfung durch den wirtschaftspolitischen Prüfungsausschuss (EDRC - Economic and Development Review Committee) statt für jedes OECD-Mitgliedsland sowie den Beitrittsländern und den Ländern mit verstärkter Zusammenarbeit durchgeführt. Derzeit umfasst die OECD 34 Mitgliedsländer (2010 beigetreten: Chile, Slowenien, Israel, Estland) sowie Länder in verstärkter Zusammenarbeit (Enhanced Engagement: Brasilien, China, Indien, Indonesien, Russland und Süd Afrika). Die Länderberichte sind auf langfristige makroökonomische Entwicklungen ausgerichtet und identifizieren strukturelle Hauptherausforderungen des Landes sowie mögliche Handlungsoptionen zur Politikgestaltung.

Am 11. Juli 2011 wurde der jüngste Länderbericht für Österreich von OECD Generalsekretär Angel Gurria präsentiert. Darin wurde Österreich insgesamt ein gutes Zeugnis ausgestellt.
Empfehlungen stellt die OECD für folgende Bereiche aus:

  • Allgemeine Wirtschaftspolitik (so sollen unter anderem Anreize zur Frühpensionierung eliminiert, Arbeitsanreize für gering Qualifizierte ausgeweitet, Bildungsreformen sowie der Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen und Einrichtungen zur Nachmittagsbetreuung fortgesetzt und der Wettbewerb in den Netzwerkindustrien weiter gestärkt werden),
  • Fiskalpolitik (unter anderem soll der Schuldenstand soll auf unter 60% des BIP gesenkt, die Steuerlast auf weniger verzerrende Steuern verschoben, Effizienzsteigerungen ausgeschöpft und der nationale Stabilitätspakt und das Finanzausgleichsgesetz reformiert werden)
  • sowie Gesundheitspolitik, dem diesjährigen Schwerpunktthema für Österreich.

Economic Survey Austria 2011

OECD Wirtschaftsberichte Österreich

Pressemeldung

Kontakt

Abteilung C1/1-Wirtschaftspolitik: post@c11.bmwfj.gv.at

Letzte Änderung am: 14.03.2012 16:09